Viertes Sounding Board Green Tech Graubünden
Am 28. November 2025 fand bei Flims Electric in Flims die vierte Sitzung des Sounding Boards «Green-Tech Graubünden» statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung kamen zusammen, um die nächsten Schritte des Green-Tech-Kompetenznetzwerks gemeinsam zu gestalten.
Im Mittelpunkt standen die Finalisierung des Green-Tech-Konzepts sowie die Weiterbearbeitung der Longlist mit möglichen Themen und Massnahmen für die Plattform. Aufbauend auf der Vorbereitung der Teilnehmenden wurden insbesondere zwei Fragen diskutiert: Welche zusätzlichen Massnahmen sollen aufgenommen werden – und bei welchen könnte die eigene Organisation eine aktive oder führende Rolle übernehmen?
Nach dem Projektstatus durch Maurus folgten die Einblicke aus dem Besuch in Graz, wo das Projektteam Inspiration aus einem etablierten Innovationsökosystem mitnehmen konnte. Anschliessend stellte Peder das überarbeitete Konzept vor, das im Plenum konstruktiv weiterentwickelt wurde. In einer intensiven Gruppenarbeitsphase priorisierten die Teilnehmenden anschliessend Pilotmassnahmen, die nun für die weitere Ausarbeitung vorgesehen sind.
Zum Abschluss führte Flims Electric durch die firmeneigene Wärmeanlage, bevor der Anlass beim gemeinsamen Sandwich-Lunch ausklang. Die erarbeiteten Ergebnisse fliessen direkt in die nächste Phase des Projekts und bilden die Grundlage für die bevorstehenden Umsetzungsschritte.
Auf Basis der umfassenden Analyse in Phase 1 sowie der konzeptionellen Arbeiten in Phase 2 haben die Projektpartner entschieden, auch die letzten beiden Meilensteine des Projekts «Kompetenznetzwerk Green Tech Graubünden» umzusetzen. Dabei wurden die Fragen rund um Aufgaben, Struktur und Finanzierung einer neuen Organisation für das Kompetenznetzwerk Green Tech Graubünden geklärt. Damit wird der Weg geebnet, Green Tech als strategisches Zukunftsfeld im Kanton Graubünden weiter zu stärken und langfristig zu verankern.
Die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Netzwerks hin zu einer eigenständigen Struktur sind aus Sicht der Projektpartner gegeben:
- Wertschöpfungspotenzial vorhanden: Die Analysen zeigen deutlich, dass in Graubünden ein substanzielles Potenzial zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung im Bereich der grünen Technologien besteht.
- Konkrete Grundlagen geschaffen: Es wurden klare Handlungsfelder, konkrete Pilotprojekte sowie Massnahmen und Angebote für eine zukünftige Plattform definiert – eine solide Basis für die Weiterentwicklung des Netzwerks.
- Gemeinsame Motivation der Partner: Die Projektpartner sind hoch motiviert, die entstandene Dynamik weiterzutragen und eine nachhaltige Struktur für das entstehende Kompetenznetzwerk aufzubauen.